
Tradition
seit 1762: britische Lebensversicherungen
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Wie
kommen die hohen Renditen* der britischen Lebensversicherungen zustande?
Die Solvalibitätsspanne der englischen Lebens- und Rentenversicherungen
wird von der englischen Finanzaufsicht überwacht. Mit dieser Kennziffer
wird die Deckung der Verbindlichkeiten durch Vermögensaktiva ausgedrückt.
Dafür schreibt die Finanzaufsichtsbehörde nicht wie in Deutschland
vor, dass 75% des Sparkapitals in niedrig verzinsten Staatspapieren
angelegt werden müssen, sondern sie lässt den Versicherungsgesellschaften
mit ihren Investmentprofis die freie Wahl für die beste Kapitalanlage.
Englische Versicherer können keine stillen Reserven zugunsten der
Unternehmens und ihrer Aktionäre bilden. Alle Anlagetitel, Aktien
wie Immobilien, müssen in regelmäßigen Abständen zu marktgerechten
Kursen und Preisen bewertet werden. Gewinne, die mit dem Geld der
Versicherungskunden erzielt werden, sind in Großbritannien an die
Inhaber entsprechender Policen auszuzahlen und nicht an Aktionäre.
Offenlegungspflichten sorgen in England für hohe Transparenz der
Geschäftsbücher. Damit ergibt sich ein einfacher Marktvergleich
zwischen den Lebensversicherungen. Diese sind dadurch gezwungen,
Verwaltungs- und Vertriebskosten zum Wohle des Kunden klein zu halten.
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